Neon Kunst in Paris
Das 20. Jahrhundert bestand in der modernen und zeitgenössischen Kunst hauptsächlich aus Experimentieren und dem konstanten Brechen mit den bis dahin zur Kreation verwendeten Darstellungsmedien. Im Gleichschritt mit der Technologie und den sozialen und politischen Veränderungen hat auch die Kunst ihr Anwendungsgebiet über verschiedene Medien und Geographien gewandelt. Heutzutage steht uns Kunst aus allen möglichen Ebenen zur Verfügung, von der klassischen wie der Skulptur oder dem Gemälde bis hin zu neuen konzeptuellen, sehr viel komplexeren Ideen, die von Video über Film bis zur Installation und vielen weiteren Konzepten reichen. Unter all diesen Kreationsformen hat sich das Neon zu einem Arbeitsmaterial entwickelt, das von zahlreichen Künstlern verwendet wird, was die aktuelle Ausstellung in La Maison Rouge unterstreicht – die einzige dieser Art in Paris.

Paris war während des gesamten 20. Jahrhunderts zweifelsohne eine der Hauptstädte der universalen modernen Kunst. Vom Dadaismus über Surrealismus, den neuen Realismus und die Nouvelle Vague sorgten diese und noch viele andere Strömungen dafür, dass sich Künstler aus der ganzen Welt in Paris niederließen, einer Stadt, die auch heute noch eine ganz besondere Präsenz in der Welt der modernen Kunst innehat. Und obwohl Paris inzwischen auch immer mehr von New York und Berlin als bedeutende Zentren der weltweiten Kunstszene abgedrängt wird, hat dort das Zusammenspiel von Galerien, Museen und Kulturzentren doch niemals sein Ziel aus den Augen verloren.
Das größte Dilemma, dem sich ein junger Künstler in einer Stadt wie Paris ausgesetzt sieht, sind wohl die unglaublich hohen Wohn- und Lebenshaltungskosten, weshalb viele junge Künstler „neue“, vibrierende Städte wie Barcelona, Amsterdam oder Wien bevorzugen, wo man auch heute noch Wohnungen für sehr viel weniger Geld bekommen kann. Hinsichtlich des Raumes zur künstlerischen Entfaltung muss allerdings auch jeder junge Künstler solch essenzielle Details wie soziale Netzwerke, Galerien, Organisationen und einen institutionellen Markt, dessen Ansprüche er bedienen kann, in seine Überlegungen miteinbeziehen, um vorher die richtige Position gegenüber seines eigenen Werkes einzunehmen. Eine Position, die natürlich korrekterweise politisch unkorrekt sein sollte.
100 Jahre ist es her, dass ein französischer Wissenschaftler namens Georges Claude die heutige Neonröhre erfand, welche erstmals auf der Weltausstellung in Paris vorgestellt wurde. Wenige Jahre später, 1923 wurde diese geniale Erfindung bereits kommerzialisiert. Mit der Zeit wurde das Neonlicht in den Straßen einiger der bedeutendsten Städte eingesetzt, wo es als Werbereklame für wunderschöne Effekte sorgte. Ab dem 17. Februar präsentiert La Maison Rouge die erste große internationale Ausstellung von Kunstwerken in Neon, von den 40ern bis zum heutigen Tag. Dabei werden Pioniere dieses Metiers wie Lucio Fontana, François Morellet, Bruce Nauman, Joseph Kosuth oder Maurizio Nannucci und viele weitere vereint.
Für mehr Informationen besuchen Sie folgende Website: http://www.lamaisonrouge.org/spip.php?article839&date=venir
Mieten Sie Apartments in Paris und genießen Sie seine Galerien, Museen und Kulturzentren. Paris hat ein so vielschichtiges Kultur- und Nachtleben zu bieten, das Sie mit dem Besten der aktuellen wie auch mit Klassikern der modernen Kunst begeistern wird.








Von 17.2.-20.5. #Ausstellung der besten Neonkunst seit den 40er Jahren bis heute http://t.co/ybkVMH3h
Von 17.2.-20.5. #Ausstellung der besten Neonkunst seit den 40er Jahren bis heute http://t.co/ybkVMH3h