Sein Leben im Pompidou in Paris tanzen
Der Primitive begann als Mensch zu gehen, als er sich des Todes bewusst wurde. Die neue Realität war viel zu schmerzhaft, also suchte er nach Auswegen aus dieser Depression. Da er vor dieser schrecklichen Weltsicht nicht wegrennen konnte, begann er damit, die Welt zu verändern, und so Dinge zu erfinden und kreieren. So begannen die Künste. Die erste (die Musik) entstand aus der Wiederholung einem primitiven Rhythmus: ein Takt auf dem Boden, der die Geburt der Mutter Natur imitieren sollte. Mit der Trommel und später der Flöte, kam der Tanz. Kurze Zeit später der Gesang, die Bildhauerei, Malerei, als ein Versuch, die Wut der Götter zu zähmen. Erst einige Zeit später entwickelte sich die Sprache und mit ihr die Explosion der Literatur, während die 7. Kunst (der Film) erst tausende von Jahren später auftauchte.

Aber denken wir daran, dass der Mensch anfing Freude, Schmerz, Hoffnung und seine Wünsche mit dem primitiven Tanz auszudrücken, der sich später in folkloristische Rhythmen verwandeln sollte, und später in klassisches Ballett. Obwohl der Tanz, der mit sakralen Zeremonien in Verbindung gebracht wird, schon seit dem Beginn der Menschheit existierte, so war es erst im 20. Jahrhundert als sich eine Epistemologie um ihn entwickelte. Im 19. Jahrhundert stellt der Tanz nicht mehr nur eine Annäherung an das Leben dar, sondern entwickelt sich als Kunstform und öffnet die Türen zu unbekannten Formen. Isadora Duncan („Meine Kunst ist einfach der Versuch mit Gesten und Bewegung die Essenz meines Seins auszudrücken“, sagte sie einmal) oder Nijinsky sind Vertreter dieser neuen Tanzform .
Und was wird im Centre Pompidou ausgestellt? Bis ende April 2012 zeigt das Pariser Museum eine Ausstellung, die auf das Zusammenspiel zwischen dem Tanz und der Bildenden Kunst verweist. Die Veranstalter wollten eine Serie von Performances zeigen, die auf diesem Zusammenspiel zwischen der Bewegung des Tanzes und der Statik des Bildes basiert. Die Künstler dieser Ausstellung sind unter anderem: Constantin Brancusi, Fernand Léger, Henri Matisse, Alexander Calder, Merce Cunningham, Sonia Delaunay, Francis Picabia, Pablo Picasso, Jackson Pollock, Andy Warhol, Man Ray, Vassily Kandinksy, Auguste Rodin und viele mehr. Eine wichtige Ausstellung mit interessanten Parallelveranstaltungen. Hier die Website für mehr Informationen über die Ausstellung. http://www.centrepompidou.fr/Pompidou/
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Übersetzt: Heloise Battista
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Entdeck bis 2. April die Interaktion zwischen Tanz und plastischer #Kunst im @centrepompidou #Paris http://t.co/FHFc6un0
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