LOUISE BOURGEOIS

Posted by parisblogger | paris | Wednesday 28 April 2010 10:20 am

Heute wollen wir uns dieser wunderbaren Künstlerin widmen, die Paris geboren wurde, und die zunächst einmal Mathematik und Geometrie studierte, um schließlich in Paris Kunst (unter Anderem in der “Schule der Bildenden Künste” und im “Louvre”) zu studieren. Im Jahr 1937 heiratete sie Robert Goldwater und wanderte in die Vereinigten Staaten aus, wo sie drei Kinder zur Welt brachte. Ihre Eltern restaurierten Teppiche und die Künstlerin half ihnen immer dabei, die Bilder darauf zu wiederherzustellen. Sie sagt, dass ihre künstlerische Karriere damit begann, als sie einen Tag ein Stück Brot in die Hand nahm und mit Speichel die Figur ihres Vaters daraus knetete, dem sie immer aus dem Weg ging. Als die Skulptur fertig war, hat sie ihr die Arme amputiert. In diesem Moment wusste sie, dass dieser makabere Akt ihre zukünftige Karriere beeinflussen würde.

louise bourgeois

Ihre Kindheit wurde durch ein traumatisches Verhältnis markiert. Ihr Vater spielte stets ihre Erfolge runter und war dazu in der Lage sie klein zu machen. Zudem hinterging ihr Vater die von Louise heiß geliebte Mutter (die sie bis zu ihrem Tod pflegte) mit einer Lehrerin. Die Kindheit dieser unglaublichen Künstlerin spiegelt sich vielen ihrer Arbeiten wider.
Ihre Kunst widmet sich hauptsächlich der Skulptur und der Malerei. Sie arbeitete mit unterschiedlichen Materialien wie beispielsweise mit Holz, Marmor, Plastik, Stahl und Bronze.
Ihre ersten Arbeiten entstanden in Zusammenhang mit dem Surrealismus, als Beispiel hierfür können wir das Werk “Femme Maison” (1947) nennen, das eine Gruppe von Frauen portraitiert, die durch schwache Beine gekennzeichnet sind und deren Köpfe durch Häuser ausgetauscht wurden, einem Symbol für den Druck auf der einen, und der Liebe und der Geborgenheit auf der anderen Seite. Mit der Zeit entwickelte die Arbeit der Künstlerin eine immer augenfälligeren autobiographischen Charakter, indem sie sie mit ihrer tristen Kindheit, ins Besondere ab den 60er Jahren, assoziierte. Diese Periode ist am besten durch das Werk „Fillete“ (1968) repräsentiert, einer Skulptur in Penisform, die die Künstlerin „Mädchen“ nannte. Dieses Werk symbolisiert einerseits Sicherheit, andererseits hängt es an einem Draht von der Decke.
In den 90ern brachte sie die Arbeiten “Spinne” (1994), oder, “Maman” (1997), einem Werk, das durch die Mutterfigur inspiriert wurde, hervor. Viele ihrer Spinnen sind überall auf der Welt verteilt. Eine von diesen Spinnen wurde aus Stahl und Marmor gefertigt, für die anderen Versionen der Skulptur verwendete die Künstlerin Bronze.
Im Jahr 2003 wurde ihr der Kunstpreis der “Wolf Foundation” in Jerusalem verliehen. Falls ihr mehr über Louise Bourgeois erfahren und ihre Heimatstadt kennen lernen wollt, dann zögert nicht. Mietet Appartements in Paris und genießt diese unglaublich romantische Stadt.

Lucian Freud in Paris

Posted by parisblogger | paris | Monday 26 April 2010 10:45 am

Mit 88 Jahren erinnern wir diesen wunderbaren Berliner Maler, Enkelsohn des Psychoanalytikers Sigmund Freud. Dieses Genie wanderte mit seiner Familie und im Alter von nur 11 Jahren nach England aus, um vor den Nazis zu fliehen. Jahre später wurde ihm die britische Nationalität zugesprochen. Seit jungen Jahren wusste er, dass er Maler werden wollte und dass das Malen seine Ausdrucksform werden sollte.

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Seit Beginn seiner Karriere wird Freuds Arbeit, in der er sich hauptsächlich Menschen und Pflanzen widmet, dem Surrealismus zugeordnet. Die meisten seiner Portraits sind Aktmalereien, die dank ihrer Imperfektionen und der Tatsache, dass die Genitalien immer eindeutig zu sehen sind, eine typische Eigenart ausstrahlen. Seine Bilder sind provokativ und das ist genau das, was der Maler mit seiner Kunst erreichen wollte. Er benutzt hauptsächlich neutrale Farben und in seinen Portraits waren in der Regel Menschen aus seinem Umfeld zu sehen, wie Freunde, Familienmitglieder, etc. Selten nahm er auch Aufträge für Portraits an. Oftmals waren auch Tiere in seinen Bildern zu sehen, und so war neben dem Porträtierten auch oft sein Haustier zu sehen. Auch sein dünner Hund ist in vielen Bildern zu sehen.

Wir müssen natürlich auch über sein polemisches Portrait von Queen Elizabeth sprechen, das viel Aufsehen erregt hat und sehr kontrovers in England diskutiert wurde. Denn Freud malte sie viel älter, als sie zum Zeitpunkt der Entstehung des Portraits war, und zudem war sie auch gar nicht gut getroffen. Aber auch hierhin zeigt sich die Handschrift dieses genialen Künstlers, den die britische Presse sehr kritisiert hat.

Das Centre Pompidou in Paris ehrt diesen wunderbaren Künstler jetzt mit einer Ausstellung, in der neben 50 Bildern, auch grafische Arbeiten und private Fotografien gezeigt werden, die fast alle in seinem Atelier in London entstanden sind, wie auch zwei Filme. Sein Atelier ist der Mittelpunkt dieser Ausstellung und gleichzeitig auch der Schwerpunkt seiner ganzen Arbeit.

„Das Atelier“ ist der Titel dieser außergewöhnlichen Ausstellung, die mit Industrielandschaften beginnt, nämlich dem, was der Künstler von seinem Fenster aus sehen konnte, um dann in einem zweiten Teil in das innere seines Ateliers anzukommen, wo seine Modelle für ihn posiert haben und seine Portraits und Selbstportraits entstanden sind. Schließlich wird die Ausstellung mit seinen Interpretationen von Arbeiten von großen Meistern wie Picasso, Cézanne, etc. abgerundet, die dann mit den unglaublichen Arbeiten “Leigh Bowery” und “Big Sue endet, und die für den Künstler wirklich darstellen, was für ihn das “Fleisch” ist. Miete Appartements in Paris und verpasse nicht diese fantastische Ausstellung, die bis zum 19. Juli 2010 andauert.

Du bist, was du isst (Naja wir hoffen eigentlich nicht)

Posted by parisblogger | paris | Monday 19 April 2010 10:43 am

Restaurants und Fast Food sind bequeme und günstige Arten an Nahrung zu kommen. Die meisten Restaurants und Imbissbuden sind annehmbar, aber es gibt auch Ausnahmen, bei denen dir der Appetit auf die nächste Mahlzeit vergeht. Bevor du weiterliest, sei gewarnt, dass du währenddessen lieber nichts isst! Es folgen unsere liebsten Horrorgeschichten von Gesundheitsverstössen in Restaurants und Fastfoodketten. Vielleicht ist „liebsten“ hier das falsche Wort…

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Chickenwings mit Extrabeilage
Kürzlich fand ein KFC Kunde den Kopf eines Huhns unter seinen Chickenwings. Es handelte sich hierbei wohl um einen Hahn, denn er hatte noch seinen Kamm. Das beunruhigende dabei war, dass er ebenfalls mit den 11 Kräutern und Gewürzen paniert war und mit den restlichen Wings fritiert wurde. Wer ist dafür verantwortlich zu überprüfen, dass so was nicht passiert?

Keine Angst, du hast ja noch neun
Falls ihr bei dem Titel an Finger denkt, Volltreffer! Finger oder Fingerteile im Essen zu finden ist auf Platz drei der ekelhaftesten Dinge, die in Essen gefunden wurden. Ihr fragt euch, was die ersten zwei sind? Pflaster und Nagetierkot, dicht gefolgt von Kakerlaken.

Was könnte schlimmer sein als eine Kakerlake in deinem Essen?
Eine halbe Kakerlake in deinem Essen. Es ist wahrscheinlicher Teile von Kakerlaken statt ganzer Kakerlaken in Essen zum Mitnehmen zu finden. Wir hoffen der Rest wurde nicht schon von uns verspeist.

Spezialsoßen
Dies ist nicht nur eine von diesen modernen Horrorgeschichten. Gesundheitsämter in den USA und dem Vereinigten Königreich haben Fälle dokumentiert, bei denen Spuren von Speichel, Urin und Samenflüssigkeit in Würzmitteln wie Essig, Mayo und sogar Suppe gefunden wurden.

Die 2 Sekunden Regel
Viele Restaurants haben ein sehr kleines Budget und ein Steak kostet nicht wenig. Ein weitverbreiteter Gesundheitsverstoss ist Essen (wieder) auf dem Grill oder dem Herd zuzubereiten, nachdem es auf den Boden gefallen ist. Dies sollte dir noch mehr Grund dazu geben dein Steak „gut durch“ oder „well done“ zu bestellen.

Wir haben Seife hier?!

Viele Restaurantbesitzer haben Kameras installiert, um ihr Personal zu überwachen. Obwohl dies nicht ganz legal ist, ergab dies ein paar interessante Offenbarungen: Es gibt Personal was sich in einer 8h Schicht nicht ein einziges Mal die Hände wäscht, Köche schneiden Gemüse auf einem Schneidebrett, was sie davor zum Fleisch schneiden verwendet haben und das Brett tropft nur so vor Blut, Naseputzen und Toilettengänge ohne darauf folgendes Händewaschen, das gleiche Paar Handschuhe für eine komplette Arbeitsschicht verwenden (um damit Geld anzufassen, Essen und rohes Fleisch zuzubereiten…alles mit dem gleichen Paar).

Keine Extrakosten…
…für Glas in deinem Essen. Der Geschäftsführer eines Restaurants wurde dabei erwischt, wie er seinem Personal auftrug Glassplitter aus einem Hamburger rauszufischen, nachdem ein Fenster hinter dem Grill zerbrach. Wie er dabei erwischt wurde? Man konnte den Grill von einem anderen Restaurant aus sehen und entsetztes Personal und Gäste dort meldeten ihn.

Salmonellen
Mehr als 50 Leute erlitten Lebensmittelvergiftung, nachdem ein Fastfoodrestaurant in den USA Hamburger mit teilweise rohem Hühnchenfleisch servierte. Es war nicht das gleiche Etablissement, was den Hahnenkopf servierte – der war wenigstens gut durch.

Wenn ihr euch für vornehm essen gehen begeistern könnt, mietet ein Appartment in Paris und gebt das, was ihr an Miete spart, in einem erstklassigen französischen Restaurant aus, wo der Standard etwas höher liegt als bei denen, über die ihr gerade gelesen habt.

Taoismus

Posted by parisblogger | paris | Wednesday 7 April 2010 10:57 am

Wenn man über die Dualität von Ying und Yang spricht, bezieht sich dies nicht nur auf die Anziehung und Abstossung von Gegenteilen sondern auch auf eine ganze Philosophie und Religion aus China, den Taoismus. Das Tao, Wu-wei, Fu, Ch’i, Akpunktur, Feng Shui and viele Kampfkünste sind Teil einer Lehre die vor Jahrhunderten von Lao Tseu gelehrt wurde. Die aussergewöhnliche Ausstellung „Die Stimme des Tao, ein anderer Weg des Seins“ öffnet uns mit 250 unterschiedlichen Werken die Türen zur fernöstlichen Spiritualität.

taoismus

Tao ist Leere, Abwesenheit und die Quelle von allem Sein. Es ist aber auch eine Strasse, eine Route oder ein Weg. Es zeigt sich in der Natur. Um also mit ihm in Verbindung zu treten muss man in Einklang mit Mutter Natur sein. Sein Symbol ist das Taijitu, bekannt als das Ying und Yang, Frau und Mann, das Mögliche und das Wahrhafte. Diese Disziplin konzentriert sich hauptsächlich auf das Individuum und dessen spirituellen Leben und Bewusstsein. Man sagt auch, dass es seine Ursprünge im Schamanismus hat – eine spirituelle Richtung die bei Leuten aus dem Westen zunehmend beliebter wird.

Taoismus ist zweifältig: Die Philosophie, die auf höchster Form des logischen Denkens beruht (Tao-chi) und die Religion (Tao-chiao), die sich auf Unsterblichkeit konzentriert. Beide haben ihren Ursprung im Buch des Wegs und der Tugend, dem Tao-to-king (Tao Weg, To Tugend und King heiliges Buch oder Dao De Ping). Aber diese Religion unterscheidet sich von dem Bild was die westliche Welt von Religion zeichnet, wo man sich einem einzigen Gott oder Schöpfer unterordnet. Es ist vielmehr eine Lebensart, die 1926 wiederentdeckt wurde, als ca. 1500 Taotexte wiedergedruckt wurden, nachdem sie während des 19. Jahrhunderts zerstört wurden und nun auf der ganzen Welt verbreitet sind. China hat daher auch begonnen viele der altertümlichen Tempel wieder zuzubauen oder aufleben zu lassen.

Vielleicht ist euch Qigong bekannt, eine sportliche Aktivität, die sich auf die Atmung konzentriert oder Feng Shui, die Kunst das Chi durch die Räume der Wohnung fliessen zu lassen. Chi ist eine Kombination aus dem, was aus Wasser, Nahrung und dem Himmel entsteht. Es bestimmt den universalen, kosmischen Atem oder die Lebensenergie einer Person im Zentrum des Körpers. Man sagt, dass Kreaturen aus Chi and Tsing, dem spirituellen Licht jedes einzelnen, bestehen.

Aber diese Philosophie drückt sich nicht nur in Büchern aus, es gibt einige andere Ausdrucksformen: Skulpturen, Malereien, Gemälde, Keramik, Bronze, Textilien, Vasen und Räuchermittel.Um mehr über Taoismus zu erfahren, empfehle ich diese aussergewöhnliche Ausstellung zu besuchen. „Die Stimme des Tao, ein anderer Weg des Seins“ wurde vom Grand Palais in Paris organisiert und ist von 31. März bis 5. Juli offen. Es werden einige der schoensten Stücke aus den Sammlungen des Guimet Museums in Paris ausgestellt genauso wie Stücke aus Sammlungen aus Europa, den Vereinigten Statten und Taiwan.

Und falls ihr keine Zeit habt diese wundervolle Ausstellung zu besuchen, findet ihr euren inneren Frieden, wenn Ihr Apartments in Paris mietet. Die erschwinglichen Preise und die fantastischen Vorzüge werden euch hoffentlich wie die taoistische Ideologie in ihren Bann ziehen.