LOUISE BOURGEOIS
Heute wollen wir uns dieser wunderbaren Künstlerin widmen, die Paris geboren wurde, und die zunächst einmal Mathematik und Geometrie studierte, um schließlich in Paris Kunst (unter Anderem in der “Schule der Bildenden Künste” und im “Louvre”) zu studieren. Im Jahr 1937 heiratete sie Robert Goldwater und wanderte in die Vereinigten Staaten aus, wo sie drei Kinder zur Welt brachte. Ihre Eltern restaurierten Teppiche und die Künstlerin half ihnen immer dabei, die Bilder darauf zu wiederherzustellen. Sie sagt, dass ihre künstlerische Karriere damit begann, als sie einen Tag ein Stück Brot in die Hand nahm und mit Speichel die Figur ihres Vaters daraus knetete, dem sie immer aus dem Weg ging. Als die Skulptur fertig war, hat sie ihr die Arme amputiert. In diesem Moment wusste sie, dass dieser makabere Akt ihre zukünftige Karriere beeinflussen würde.
Ihre Kindheit wurde durch ein traumatisches Verhältnis markiert. Ihr Vater spielte stets ihre Erfolge runter und war dazu in der Lage sie klein zu machen. Zudem hinterging ihr Vater die von Louise heiß geliebte Mutter (die sie bis zu ihrem Tod pflegte) mit einer Lehrerin. Die Kindheit dieser unglaublichen Künstlerin spiegelt sich vielen ihrer Arbeiten wider.
Ihre Kunst widmet sich hauptsächlich der Skulptur und der Malerei. Sie arbeitete mit unterschiedlichen Materialien wie beispielsweise mit Holz, Marmor, Plastik, Stahl und Bronze.
Ihre ersten Arbeiten entstanden in Zusammenhang mit dem Surrealismus, als Beispiel hierfür können wir das Werk “Femme Maison” (1947) nennen, das eine Gruppe von Frauen portraitiert, die durch schwache Beine gekennzeichnet sind und deren Köpfe durch Häuser ausgetauscht wurden, einem Symbol für den Druck auf der einen, und der Liebe und der Geborgenheit auf der anderen Seite. Mit der Zeit entwickelte die Arbeit der Künstlerin eine immer augenfälligeren autobiographischen Charakter, indem sie sie mit ihrer tristen Kindheit, ins Besondere ab den 60er Jahren, assoziierte. Diese Periode ist am besten durch das Werk „Fillete“ (1968) repräsentiert, einer Skulptur in Penisform, die die Künstlerin „Mädchen“ nannte. Dieses Werk symbolisiert einerseits Sicherheit, andererseits hängt es an einem Draht von der Decke.
In den 90ern brachte sie die Arbeiten “Spinne” (1994), oder, “Maman” (1997), einem Werk, das durch die Mutterfigur inspiriert wurde, hervor. Viele ihrer Spinnen sind überall auf der Welt verteilt. Eine von diesen Spinnen wurde aus Stahl und Marmor gefertigt, für die anderen Versionen der Skulptur verwendete die Künstlerin Bronze.
Im Jahr 2003 wurde ihr der Kunstpreis der “Wolf Foundation” in Jerusalem verliehen. Falls ihr mehr über Louise Bourgeois erfahren und ihre Heimatstadt kennen lernen wollt, dann zögert nicht. Mietet Appartements in Paris und genießt diese unglaublich romantische Stadt.









