Die grenzenlose Wolllust

Posted by parisblogger | paris | Wednesday 25 November 2009 10:32 am

Gerade in letzter Zeit debatiert die spanische Gesellschaft über die sexuelle Aufklärung von kleinen Kindern, was sehr wahrscheinlich das grosse Geheimniss über die schönste Sache der Welt ein wenig auflockert. Denn wenn wir ganz ehrlich sind, ist der Sex im gewissen Sinne immer noch ein Tabu Thema, obwohl es zu den primitivsten Dingen der Welt gehört. Sogar die Bibel deutete schon auf unser sexuelles Verlangen hin und bezeichnet genau dieses als eine der sieben Todsünden: die Luxuria, Wolllust.

Wolllust

Die Luxuruia umfasst das Konzept der Genussucht und Ausschweifung, was uns eher unter dem Begriff „Wolllust“ bekannt ist. Der Bibel zufolge gehört das sexuelle Vergnügen zu einem ernsten Thema, bei dem die Menschen nicht übertreiben sollten. Sie können also förmlich an Wolllust leiden und genau das wird von der katholischen Kirche bestraft. Die Instinkte und das natürliche Verlangen sind somit zu kontrollieren und wenn nicht, dann kommen Sie sehr wahrscheinlich in die Hölle. In dem Hauptwerk des italienischen Dichters Dante Alighieri „Divina Comedia“ („Göttliche Komödie, 1308-1321) wurden die Seelen der Wolllüstigen und anderer Personen, die die Liebe und das Verlangen aus egoistischen Gründen weitaus übertrieben, mit einer immensen Einsamkeit bestraft.

Die Luxuria wird als etwas schlechtes abgestempelt, da es eine gewisse Macht gegenüber anderen darstellt: das einzige was eine wolllüstige Person erreichen will, ist seine eigene sexuelle Befriedigung. Dabei wird keine Rücksicht auf die anderen genommen und das sexuelle Vergnügen wird unkontrolliert ausgelebt. Genauso wie es die griechischen Götter wie Aphrodite, Dionysos und Eros oder der Hindu Kamadeva, sowie der atztekische Gott Tlazoltéotl machten. All diese Götter stehen in einer gewissen Verbindung zu der Wolllust, da sie Extase, Exzess, sexuelle Angezogenheit, Verlangen, Liebe…. symbolisieren. Diese Todsünde zeigt uns also, dass wir unsere Hormone ein wenig kontrollieren sollten. Don Juan, der den grossen Mythos in Sachen Verführung und Zügellosigkeit repräsentiert, gilt als wahrer Frauenheld, der dieses menschliche Verlangen symbolisiert: er war süchtig danach alle Frauen zu verführen und spielte dabei den Unschuldigen. Nachdem er sie eroberte, interessierte er sich nicht mehr für „seine Beute“ und die anfängliche Begeisterung löste sich im Nu auf.

Heutzutage gibt es Pornographie, Sex im Internet, Sexspielzeuge, Erotik-Zeitschriften, Cybersex, tausende Arten von Verführungsstrategien, Liebesannoncen, Sexshops…..es scheint so als ob die Menschheit auf der ständigen Suche nach Vergnügen und Befriedigung ist, um einen gewissen Schmerz zu verhindern.

Nicht umsonst ist „Sex“ das meist gesuchteste Wort im Internet, oder? Die Menschen wollen Spass, Abwechslung, Vergnügen und Ausschweifungen! Übermässiger Konsum von Alkohol, Tabak, Videospielen, zu wenig Schlaf…diese Gewohnheiten können sehr schnell negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit ausüben. Das sexuelle Verlangen hingegen ist etwas natürliches und sollte nicht unterdrückt werden. Jedoch sollte man selbst die schönste Sache der Welt in Massen geniessen. Wussten Sie schon, dass orange die Farbe ist, die am meisten die sexuelle Lust, Kreativität, Energie und Weisheit erregt?

Wenn Sie Ihre eigene Wolllust ein wenig ausleben wollen, dann sollten Sie in die französische Hauptstadt reisen. Mieten Sie sich ein romantisches Appartment in Paris und geniessen Sie in der Stadt der Liebe Ihre so geheimnisvollen Sünden.

Das surrealistische Paris!

Posted by parisblogger | paris | Wednesday 18 November 2009 3:44 pm

Natürlich haben wir schon alle einmal etwas von einem mit einem Messer abgeschnittenen Ohr gehört, oder von dem Rücken einer Frau, der einer Violine gleicht, merkwürdige Collagen oder sinnlose Gedichte. Das Centre Pompidou in Paris präsentiert Ihnen bis zum 11.Janaur 2010 eine aussergewöhnlich Ausstellung: „Die Subversion der Bilder- Surealisums, Foto, Film“. Anhand verschiedenster Film- und Fotoproduktionen werden Sie durch die Welt des Surrealismus geführt.

Surrealismus in Paris

Das Musuem auch bekannt unter dem Namen Beaubourg, ist gleich hinter dem Eifelturm und dem Louvre der dritt meistbesuchte Ort in Paris. Dort kommen Sie in den Genuss von über 400 surealistsichen Kunstwerken, die in über neun Sälen dieses atemberaubenden Gebäudes, konstruriert vom italienischen Architekten Renzo Piano, ausgestellt werden. Wie wäre es mit einem kleinen Spaziergang durch die Stadtteile Marais und Les Halles und einem atemberaubenden Besuch dieses unglaublichen anvantguardistischen Museums?

Vor fast 80 Jahren wurde in Paris eine der innovativsten und revolutionärsten Künstlerbewegungen der gesamten Kunstgeschichte ins Leben gerufen: der Surrealismus. Die Schrecknisse des ersten Weltkrieges wirkten sich natürlich auch auf die Stilrichtungen der Künstler aus: pure, subversive, provozierende und nicht konventionelle Kunst. Es existierte einfach kein Sinn oder Logik mehr, was zählte war die pure Wahrheit und die Schönheit der Träume, die Frau, das Nacktsein, die Liebe, das aussergewöhnliche, die Missgeschicke, das Unbewusste und noch vieles mehr. Somit bekommen Sie bei dieser Ausstellung Fotografien, Kurzfilme und jegliche andere Art an Kunstwerken zu Gesicht, dessen Inhalte einen völlig anderen Blickwinkel darstellen.

Die Ausstellung präsentiert Ihnen noch unbekannte Kunstwerke, Fotomontagen, Veröffentlichungen in Zeitschriften oder Büchern, Gruppenfotos, usw.. Wussten Sie schon, dass der absurde Humor, die Erotik des Surrealismus und die Zerstörung des Realen als grosse Inspiration der Werbung der 20 und 30iger Jahren waren? Das berühmte Gesicht einer Frau mit Tränen aus Perlen von Man Ray beispielsweise wurde kreiert, um einen Wimpernroller zu promoten. Zu den Künstlern, dessen Werke Sie bei dieser aussergewöhnlichen Ausstellung bestaunen können, zählen u.a. Paul Eluard, Antonin Artaud, Hans Bellmer, Claude Cahun, Raoul Ubac, Jacques-André Boiffard, Maurice Tabard oder auch Luís Buñuel. Lassen Sie sich diese einzigartige Möglichkeit nicht entgehen. Entdecken Sie die Talente der Surrealisten und fangen Sie an, die Dinge auf einer anderen Art und Weise zu sehen….

Falls Sie noch nicht so wirklich überzeugt sind, die Ausstellung zu besuchen, dann schauen Sie sich doch vorher einfach das Werbevideo auf der Hompage des Centre Pompidou an. Bei diesem kleinen Vorgeschmack des faszinierenden Universums des Surrealismus bekommen Sie bestimmt Lust nach Paris zu reisen. Wenn Sie die niedlichen blauen Treppen des Museums hinuntersteigen, sollten Sie mal die Augen aufmachen, denn die Aussicht ist einfach spektatkulär. Selbst bis zum Montmartre können Sie schauen! Natürlich hat Paris an sich Ihnen sehr viel zu bieten: bezaubernde Stadtteile mit unzähligen Strassenkünstlern, romantischen Geschäfte, köstlichen Restaurants, gemütlichen brasserien….. Sie haben bis zum 11.Januar Zeit diese spektakuläre Ausstellung, „Die Subversion der Bilder- Surealisums, Foto, Film“, zu besuchen.

Wie wäre es mit einer surrealistischen Reise nach Paris? Der Spass ist Ihnen somit garantiert. Aber natürlich spielt ein wenig Rationalität auch eine grosse Rolle, denn zweifellos bräuchten Sie eine preisgünstige und gemütliche Unterkunft. Mieten Sie sich die besten Appartments in Paris, die Stadt der Innovationen und Kreationen.

Parfüms und ihre Anziehungskräfte

Posted by parisblogger | paris | Thursday 12 November 2009 10:20 am

Beim Flirten spielen nicht nur ein reizvolles Outfit, ein moderner Haarschnitt und eine nette Ausstrahlung eine wichtige Rolle, sondern auch eines der duftendsten Details der Geruchswelt, das Parfüm. Die Olfakotorische Wahrnehmung zählt zu den bedeutungsvollsten Sinnen des menschlichen Körpers. Somit unterstützt uns unser Geruchsinn bei der Partnersuche und bringt unseren Hormonhaushalt so richtig durcheinander. Entdecken Sie die übernatürlichen Kräfte des Parfüms!

Parfüms und ihre Anziehungskräfte

Bestimmt haben Sie schon einmal folgende Situation erlebt: Sie sitzen in der U-Bahn, dösen vor sich hin und plötzlich steigt Ihnen ein unwiderstehlicher Duft in die Nase. Sie schauen hoch, um zu sehen, welche Person sich hinter diesem verführerischen Duft versteckt und sind erstmal baff, da diese Person ohne diesem Parfum niemals Ihre Aufmerksamkeit erweckt hätte. Ein weiteres Beispiel dafür, dass Duftstoffe auch wahrhaftige Lockstoffe sein können. Heutzutage besteht ein gutes Parfüm nicht mehr nur aus natürlichen Substanzen, wie beispielsweise ätherischen Ölen, die anhand einer komplizierten Gewinnung aus Früchten, Kräutern, Blumen und Gewürzen erhalten werden, sondern auch aus einer immensen Varietät an zusammengesetzten Duftstoffen. Dadurch stehen dem Parfumeur mehr als 32.000 Substanzen zur Verfügung, von denen er als geübter Experte auf diesem Gebiet mehr als 3.000 unterscheiden und erkennen kann. Auf dieser Weise ist es möglich, dass ein Parfüm aus mehr als 300 verschiedenen Düften zusammengesetzt sein kann. Da ist es natürlich nicht verwunderlich, dass die Herstellung von Parfüms sehr oft über Monate und sogar über Jahre andauert.

Es gibt im Allgemeinen vier verschiedene Duftformen: Eau de Parfum, Eau de Toilette, Eau de Cologne und das Parfüm. Die jeweilige Klassifizierung hängt hierbei von der unterschiedlichen Konzentration der enthaltenen Duftölen ab. Die Experten sprechen des Weiteren bei einem Parfüm von einer Kopf-, Herz- und Basisnote, die im Zusammenhang mit der Zeitdauer der Geruchswahrnehmung stehen. Das Wort “Parfüm” stammt übrigens aus dem Lateinischen “per fumum”, was wörtlich übersetzt “durch den Rauch” bedeutet. Der Grund dieser Namensvergabe geht auf einen sehr alten heidnischen Brauch zurück, bei dem duftende Essenzen verbrannt wurden, damit die Götter “durch den Rauch” zu den Menschen gelangen können. Heutzutage hat das Parfüm aber leider nichts mehr mit Bräuchen zu tun, sondern eher mit Kunst, Umsatz und Profit. Das teuerste Parfüm kostet übrigens nur schlappe 136.000€.

Frankreich zählt natürlich zum Zentrum der internationalen Parfumherstellung. Nicht ohne Grund gilt die Stadt Grasse als Welthauptstadt des Parfums. Aber auch Paris steht in Sachen duftender Kreationen nicht weit im Rückstand. Wollen Sie Ihren Geruchssinn einmal so richtig verwöhnen und eine der bezauberndsten europäischen Hauptstädte kennen lernen? Dann mieten Sie sich die besten Appartments in Paris und kommen Sie in den Genuss einer komfortablen und kostengünstigen Unterkunft.